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Kurt Aeschbacher
 

Als Fernsehmoderator wird man ja nicht geboren, darum habe ich vorerst einmal Nationalökonomie studiert. Ein paar Wanderjahre in einer Planungs- und Architektur Firma und ein Job als Vizedirektor bei einer grossen nationalen Austellung folgten. 1981 übernahm ich bei SF DRS einen Redaktorenjob als Allrounder beim legendären «Karussell».

Bei mehr als 100 Livesendungen konnte ich Erfahrung und Routine in der Präsentation holen. Allerdings sind meine Fernsehauftritte für mich bis heute nicht zur Routine geworden. Vor jeder Livesendung leide ich auch heute noch unter grossem Druck und Stress.

Ich habe mich schon immer für Kunst, Mode, Musik, Kochen und das Showbusiness interessiert. Ab 1986 konnte ich diese Vorhaben in vielen Unterhaltungssendungen mit eigenen Konzepten als Redaktor und Präsentator umsetzen. («Karambuli», «Party», «Mode, Macher, Musik», «Citytrends», «Grell Pastell»). Die Presse hat mir oft die Bezeichnung «Paradiesvogel» angehängt. Ich sehe mich selber eher als seriösen Ferseh-Journalisten, welcher sich ernsthaft für verschiedene Themen und Menschen interessiert. Obwohl es die Zuschauer vielleicht nicht immer so empfinden, möchte ich nicht selber im Mittelpunkt stehen, sondern meinen Gästen und Mitwirkenden in meinen Sendungen eine Plattform bieten. Das war mir in meinen früheren Sendungen «Casa Nostra» oder «Menschen» wichtig und ist mir bei «Aeschbacher», dem Late-Night-Talk am Donnerstagabend, ein zentrales Anliegen.

«Aeschbacher» wurde von Beginn weg in einem leerstehenden Industriegebäude im lebendigen Zürich West produziert. Das Studio ist aber in der Zwischenzeit mehr als nur eine Fernsehlokalität. Das ehemalige Versuchslabor mauserte sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Treffpunkte der Bar- und Clubszene Zürichs.

Ausser für das Fernsehen arbeite ich oft als Moderator und Präsentator für Vorträge, Seminare und Veranstaltungen. Ich engagiere mich in Umweltprojekten, im Tierschutz und bin Botschafter für die Unicef.
«Du machst zu viel», finden oft meine engsten Arbeitskollegen. Ich liebe aber diese Abwechslung. Mein Beruf gibt mir die einzigartige Möglichkeit, mit ungewöhnlichen Menschen und Ideen in Kontakt zu treten.

So richtig los ging's 1981. Externer Link Damals... (Real Video)

Kurt Aeschbacher
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