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Archiv Sendung vom 12.06.2008
 

Die Mammutjäger

Beruf:
E. Hufschmid: Schauspieler / Theatermusiker
E. Furrer: Im Moment: freiberuflicher, freischaffender… Schauspieler, Regisseur, Autor (ich sag immer: ich weiss immer noch nicht, was ich mal werden will)

Verliebt, verlobt, verheiratet:
E. Hufschmid: Seit dreizehn Jahren chronisch verliebt.
E. Furrer: Ersteres und Letzteres

Sternzeichen:
E. Hufschmid: Löwe
E. Furrer: Zwilling / Aszendent. Krebs (das sind herrliche Fragen, da kann man Daten abrufen – ich liebe solche Fragen) mein Geburtsdatum: sexter, sexter, 64…

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
E. Hufschmid: Da könnt ich viele nennen, zum Bsp. Leonardo da Vinci, Albert Einstein, Martin Luther King usw.… Menschen die bestehende Dogmen und Grenzen überschritten haben… und wer mich bereits von Kindesbeinen an faszinierte, war der russische Kosmonaut Juri Gagarin, der als erster Mensch unsere gute alte Mutter Erde verliess und sich im wahrsten Sinne des Wortes mutterseelenallein ins Nichts katapultieren liess.
E. Furrer: Geistige Führerinnen und Führer, sowie einfache Menschen mit offenen Herzen, was ja das gleiche ist.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten?
E. Hufschmid: Das er nicht nur ein Mann ist.
E. Furrer: Bei einem Mann schätze ich am meisten, dass er ein Mann ist.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten?
E. Hufschmid: Das sie nicht nur eine Frau ist.
E. Furrer: Bei einer Frau schätze ich am meisten, dass sie kein Mann ist.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
E. Hufschmid: Auf dem Klavier improvisieren. Mit Freunden einen guten Abend verbringen.
E. Furrer: Ähm… meine zweite Lieblingsbeschäftigung ist mit meiner Liebsten zu Faulenzen und ihr die Füsse zu massieren – und kurz danach kommt schon bald… Fussballspielen! – ich schreibe auch sehr gern, wie sie unschwer erkennen können - das alles ist also meine Lieblingsbeschäftigung.

Ihr Hauptcharakterzug?
E. Hufschmid: Neugierde
E. Furrer: Ich bin ein Sonnenschein mit viel Talent und einer grossen Portion Unsicherheit, die sich darin zeigt, dass alle denken, ich sei selbstsicher… (siehe Frage – welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen)

Ihr Traum vom Glück?
E. Hufschmid: Nicht davon zu träumen.
E. Furrer: Glück ist für mich, frei zu sein – und das ist verdammt anstrengend, weil Freiheit das Gegenteil von dem ist, was ich oft unter Glück verstehe… Glück ist die absolute Gegenwärtigkeit und Verantwortung für jeden Moment im Leben und im Universum.

Ihre Lieblingsblume?
E. Hufschmid: Mohnblume
E. Furrer: Ich mag die Vielfalt der Blumen – zugegeben, manche sehen etwas gefährlich aus, aber, solange sie mich nicht verschlingen… trotzdem, damit ich fassbar bleibe: ich finde (unter anderem) so eine rote Rose schon etwas unglaublich Schönes.

Was verabscheuen Sie am meisten?
E. Hufschmid: Heuchelei
E. Furrer: Ich verabscheue nichts in diesem Sinne, weil ich weiss, dass nur Verständnis dazu beiträgt, das Leben zu verstehen; andere zu verstehen, mich zu verstehen… (die Erkenntnis des Verstehens findet in umgekehrter Reihenfolge statt – ich versteh die andern oder das Leben erst, wenn ich mich verstehe) – Ich gebe aber zu, es ist schwer zu verstehen, dass es Menschen gibt, die andere Menschen aufs grauenvollste misshandeln, demütigen oder töten – es ist auch sehr schwer zu verstehen, dass wir Menschen unsere Ressourcen, unsere Heimat, die Erde so lieblos behandeln; unser Verbrauchertum gibt mir zu denken und zu handeln – die Art und Weise, wie wir mit unseren nächsten Verwandten, den Tieren umgehen, ist auch sehr erschreckend – am meisten verabscheue ich, von solchen Mechanismen abhängig zu sein oder von ihnen gesteuert zu werden… trotzdem habe ich viele Möglichkeiten, dem etwas entgegenzusetzen – das finde ich schön.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
E. Hufschmid: So überirdisch klavierspielen zu können wie Glenn Gould.
E. Furrer: Ich kann alles – und was ich nicht kann, kann ich lernen.

Ihr Motto?
E. Hufschmid: Ein Satz, der mir von meinem Namensvetter Erich Kästner immer wieder mal durch den Kopf geht ist: „es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!“
E. Furrer: Let it flow… und – ich scheitere im Tun und nicht im Denken.

Welche Frage möchten Sie Kurt Aeschbacher stellen?
E. Hufschmid: Wann haben Sie sich zum letzten Mal selbst überrascht?
E. Furrer: Mir fällt grad keine Frage zu ihm ein - ich möchte Ihm aber etwas sagen: Ich finde seine Sendung trägt dazu bei, etwas über uns zu erfahren - mit uns meine ich - wir Menschen hier - mir gefällt die einfache Struktur der Sendung und ich wünsche Herrn Aeschbacher weiterhin alles Gute, weiterhin Mut zum offenen Herz und natürlich gute Gesundheit.

Die Antwort von Kurt Aeschbacher:
Antwort an E. Hufschmid: Mit dem Eröffnungsspiel der Euro 08, das ich als Fussballmuffel mit Begeisterungspotential im Stadion voller Emotionen mitverfolgte und mich dann spontan entschied, bei Freunden in Basel zu bleiben und gemeinsam einen ausgelassenen Abend zu verbringen (ohne dabei an den morgendlichen Drehtag zu denken).
Antwort an E. Furrer: Danke

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