
5 Jahre nach dem Einmarsch der Amerikaner im Irak zeigt DOK einen aufschlussreichen Film über amerikanische Rechtfertigungsstragien.
Die USA haben im vergangenen halben Jahrhundert immer wieder weltweit umstrittene Kriege geführt, die dem Volk schmackhat gemacht werden mussten. Der Film belegt mit aussergewöhnlichem Archivmaterial, dass das Muster in diesen Konflikten oft das gleiche war: Die US-Regierung beteuerte zuerst, wie wichtig ihr der Frieden sei. Dann liess sie Bomben folgen. Im Zentrum der kritischen Analyse stehen die Kriege in Vietnam und im Irak.
Wiederholungen:
11. März 2008 um ca. 04.40 Uhr auf SF1
15. März 2008 um ca. 13.10 Uhr auf SF1
Der Film basiert auf dem viel beachteten Buch "War Made Easy - How Presidents and Pudits Keep Spinning Us to Death" des US-Autors Norman Solomon. Er zeigt, wie US-Präsidenten und ihre Berater die Kriege begründeten. Ein Teil der Medien liess sich für die Rechtfertigungskampagne instrumentalisieren. Dabei wurde die Öffentlichkeit oft getäuscht. Doch grosse Teile der Bevölkerung stellten sich nach einer gewissen Zeit gegen die Kriegführung ihrer Regierung. Dabei waren nicht die Anzahl der toten US-Soldaten ausschlaggebend, sondern das Gefühl, bei der Begründung des Krieges betrogen worden zu sein.

Fünfteilige DOK-Serie ab Freitag, 8. Januar 2010, jeweils um 21.00h auf SF1
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