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Das zweite Halbfinale vom Donnerstag, 14. Mai
 

Die Rangliste

Die Bewohner jedes am zweiten Halbfinale teilnehmenden Landes gaben ihre Stimmen per Telefon oder SMS ab. Zwei der «Vier grossen Länder», Frankreich und Spanien, sowie das Gastland Russland, voteten ebenfalls im zweiten Halbfinale. Die zehn favorisierten Songs erhielten entsprechend der Anzahl eingegangener Stimmen Punkte zwischen 1 und 8, 10 oder 12 Punkte. Die Top 9 im Televoting qualifizierten sich so für das Finale. Der von der Backup-Jury am höchsten benotete Beitrag, welcher sich im Televoting nicht für das Finale qualifizierte, kam ebenfalls weiter. Im ersten Halbfinale war dies der kroatische Beitrag «Lijepa Tena» von Igor Cukrov feat. Andrea.

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Rang 1: Norwegen mit 201 Punkten

Alexander Rybak mit «Fairytale»

Alexander Rybak aus Norwegen gilt als einer der grössten Talente beim diesjährigen ESC. Der 22-Jährige ist ein virtuoser Violinist, geschulter Sänger und überzeugt mit einer mitreissenden Bühnenpräsenz. Der von ihm komponierte Beitragstitel «Fairytale» erklomm bereits den ersten Platz der norwegischen Charts. Schon als Kind komponierte und sang Rybak am liebsten seine eigenen Songs, begann mit 5 Jahren Geige und Klavier zu spielen, gewann 2006 einen nationalen Talentwettbewerb, leitete das grösste Jugendsymphonieorchester Norwegens und brillierte als Schauspieler und Musical-Darsteller.

 

Rang 2: Aserbaidschan mit 180 Punkten

AySel & Arash mit «Always»

Aserbaidschans romantischer Titel «Always» vermischt moderne Dance-Rhythmen mit volkstümlichen azerischen Elementen. Eines davon, das Saiteninstrument «Tar», ist bereits im Intro zu hören. Komponiert wurde «Always» vom Sänger, Tänzer und Produzenten Arash, der bereits mit «Boro Boro» einen internationalen Hit landen konnte. Seine Duett-Partnerin, die 20-jährige Sängerin Aysel, spielt bereits seit dem 4. Lebensjahr Klavier und tanzt Ballett. Gemeinsam werden AySel & Arash in Moskau eine feurige Bühnenshow liefern.

 

Rang 3: Estland mit 115 Punkten

Urban Symphony mit «Rändajad»

Mit vier Fünftel aller estländischen Televotes qualifizierten sich die jungen attraktiven Musikerinnen von Urban Symphony und ihrem Titel «Rändajad» für den ESC. Blickfang des Streichquartetts ist die klassisch ausgebildete Violinistin und Sängerin Sandra Murmsalu. Das Lied «Rändajad» stammt aus der Feder des Erfolgskomponisten- und –produzenten Sven Lõhmus, dessen Kreation Vanilla Ninja 2005 für die Schweiz den achten Platz erreichte. Der Text handelt von furchtlosen Wanderern in der Wüste, die der Hitze und nächtlichen Kälte trotzen und konstant ihren Weg gehen.

 

Rang 4: Griechenland mit 110 Punkten

Sakis Rouvas mit «This Is Our Night»

Griechenland hofft, wieder mit Sakis Rouvas und dem neuen Dance-Track «This Is Our Night» zu punkten. Bereits 2004 erreichte der Beau beim ESC mit «Shake It» den dritten Platz und landete im Mittelmeerraum einen Sommerhit. Mit mehr als 2 Millionen verkauften Platten ist der 37-jährige in seinem Heimatland schon lange ein Superstar. 1991 veröffentlichte er sein erstes Album mit griechischer und zypriotischer Musik, welches direkt auf den ersten Platz der nationalen Charts vorstiess. Besonderen Respekt geniesst Rouvas auch für sein Engagement für Frieden und Verständigung zwischen Türken und Griechen.

 

Rang 5: Moldavien mit 106 Punkten

Nelly Ciobanu mit «Hora Din Moldova»

Nelly Ciobanu wurde vom kleinen Vielvölkerstaat Moldau einstimmig als Vertreterin für den Eurovision Song Contest auserkoren. Die 34-jährige begeisterte die heimischen Zuschauer mit dem treibenden Gypsy-Folk-Titel «Hora Din Moldova» (zu Deutsch: Der Tanz aus Moldau). Bereits 1993 sammelte die vielseitige, multilinguale Sängerin erste Bühnenerfahrung und stellte seither ihr Können bei unzähligen Auftritten in Osteuropa und Asien und bei Auftritten mit russischen Künstlern und internationalen Stars wie Patricia Kaas und Michael Bolton unter Beweis. Nun möchte sie mit ihrer ausgelassenen Performance und ihrem durchdringenden Gesang das europäische Fernsehpublikum begeistern.

 

Rang 6: Ukraine mit 80 Punkten

Svetlana Loboda mit «Be My Valentine»

Für die Ukraine soll es dieses Jahr die 27-jährige Svetlana Loboda richten. Wie die ukrainische ESC-Gewinnerin Ruslana (2003) setzt auch Loboda auf eine exzentrische, anzügliche Bühnenshow. Schon als Kind begann sie Klavier zu spielen, setzte ihre musikalische Ausbildung an der berühmten Akademie für Zirkus und Varieté in Kiew fort, ergatterte die Hauptrolle im ersten ukrainischen Musical und tingelte durch die Nachtclubs der Hauptstadt. Den nationalen Durchbruch schaffte sie 2004 mit der Band «VIA gra» in der Casting-Show «Star Factory». Seither veröffentlichte Loboda erfolgreich drei Soloalben, arbeitete als Fernseh-Moderatorin und gründete ihre eigene Reiseagentur und ein Modelabel.

 

Rang 7: Albanien mit 73 Punkten

Kejsi Tola mit «Carry Me In Your Dreams»

Albanien schickt mit der 17-jährigen Kejsi Tola eine der jüngsten Sängerinnen an den ESC. Schon mit 10 Jahren startete Kejsi eine professionelle Gesangsausbildung und gewann mit 11 Jahren den ersten Preis beim albanischen Nachwuchsgesangswettbewerb. 2008 wurde ihr der Titel «Best New Artist» verliehen. Mit dem Ethno-Dance-Track «Carry Me In Your Dreams» möchte sie sich einem internationalen Publikum präsentieren und den Einzug ins Finale schaffen. Der Song handelt von der Sehnsucht zweier sich liebenden Menschen, die nicht zusammen sein können und sich deshalb in ihren Träumen begegnen.

 

Rang 8: Dänemark mit 69 Punkten

Brinck mit «Believe Again»

Bis vor kurzem nutzte Niels Brinck sein musikalisches Talent, um Songs für andere Künstler zu schreiben und zu produzieren. Gelegentlich sang der 33-jährige Background-Vocals für Demotapes, bis seine Gesangskünste immer öfter auf ein positives Echo stiessen. Seither tritt der Däne als eigenständiger Interpret auf und absolvierte am Kopenhagener Konservatorium ein Gesangsstudium. Durch den Titelsong für eine dänische Krimiserie, den er schrieb und interpretierte, wurde er schlagartig bekannt. Seinen Beitrag «Believe Again» wurde vom Ex-Boyzone-Mitglied Ronan Keating mitgeschrieben und soll Dänemark nach den Olsen-Brothers im Jahr 2000 wieder den Sieg bescheren.

 

Rang 9: Litauen mit 66 Punkten

Sasha Son mit «Love»

Sasha Son alias Dima Shavrovas wurde einstimmig und mit höchster Punktzahl von Litauen als Landesvertreter nach Moskau geschickt. 1983 geboren, veröffentlichte er bereits als 12-Jähriger sein erstes Album und avancierte zum Kinderstar. Mit «Mamai» (für Mama) brach er 1995 alle Mutterherzen, heimste seither zahlreiche Awards ein und gewann internationale und nationale Musikwettbewerbe. Nach erfolgreich absolvierter Gesangsausbildung in London lancierte er mit dem neuen Image eines baltischen Justin Timberlake eine zweite Karriere. Nun will Sasha Son mit seinem ergreifenden Titel «Love» das europäische Publikum für sich gewinnen.

 

Rang 10: Serbien mit 60 Punkten

Marko Kon & Milan mit «Cipela»

Das serbische Duo Makro Kon & Milan versuchen mit ihrem Song «Cipela» (zu Deutsch: Schuh), den glorreichen Sieg von Marija Serifovic aus dem Jahr 2007 zu wiederholen. Blickfang der Band ist – nicht zuletzt wegen seiner Afro-Frisur – der 36-jährige Multi-Instrumentalist und Produzent Marko Kon. Für «Cipela» steht er erstmals als Leadsänger am Mikrofon. An seiner Seite stehen der 29-jähriger Milan Nikolic, mehrfach als bester Akkordeon-Spieler Serbiens ausgezeichnet, sowie drei Tänzer und eine Ballerina.

 

Rang 11: Irland mit 52 Punkten

Sinéad Mulvey & Black Daisy mit «Et Cetera»

An der irischen Vorentscheidung überzeugten Sinéad Mulvey und ihre Bandkolleginnen von Black Daisy sowohl die Jury als auch die Televoter. Nun hoffen sie, mit ihrer furiosen Show und dem eingängigen Rocksong «Et Cetera» ganz Europa zu begeistern. Sinéad startete bereits mit 13 Jahren ihre professionelle Gesangskarriere, sang und tanzte die Hauptrolle im Musical «Cinderella» und schaffte es mit ihrer variablen Stimme 2005 bis ins Finale der Casting-Show «You’re A Star».

 

Rang 12: Polen mit 43 Punkten

Lidia Kopania mit «I Don't Wanna Leave»

Polen schickt dieses Jahr die hübsche Sängerin Lidia Kopania an den ESC. Die 31-Jährige bringt schon einiges an Erfahrung mit: Sie genoss eine professionelle Gesangsausbildung, verfügt über eine Stimme mit einem Volumen von über vier Oktaven, veröffentlichte bereits 1998 ihre erste Single und ist ausserdem Frontfrau der deutschen Popband Kind Of Blue. Vom deutschen Erfolgsproduzenten-Duo Alex Geringas und Bernd Klimpel bekam sie nun die herzergreifenden Soulballade «I Don’t Wanna Leave» auf den Leib geschrieben.

 

Rang 13: Kroatien mit 33 Punkten

Igor Cukrov feat. Andrea mit «Lijepa Tena»

Kroatiens Interpret Igor Cukrov wurde in seinem Land durch eine Gesangs-Casting-Show bekannt. 2008 konnte der 24-Jährige mit seinem Faible für Belcanto-Gesang und grosse Gesten das kroatische Dora-Festival gewinnen. Zusammen mit der Nachwuchssängerin Andrea Susnjara und ihrem gefühlvollen Liebes-Duett «Lijepa Tena» wird er versuchen, die Herzen der ESC-Zuschauer für sich zu gewinnen.

 

Rang 14: Zypern mit 32 Punkten

Christina Metaxa mit «Firefly»

Zypern schickt die blutjunge, elfenhafte Sängerin Christina Metaxa an den ESC. Mit ihren 16 Jahren und der zarten Rock-Ballade «Firefly» soll die Gymnasiastin die Zuschauer verzaubern. Geschrieben wurde der Song von ihrem Bruder Nikolas, der sich auf Zypern und in Griechenland bereits einen Namen als erfolgreicher Musiker und Komponist gemacht hat. Christina ergatterte sich kürzlich die Hauptrolle im Musical «Mama Mia» und gehört der Diastasis Young Dancers Group, der berühmtesten Tanzgruppe Zyperns, an.

 

Rang 15: Ungarn mit 16 Punkten

Zoli Adok mit «Dance With Me»

Ungarn wird dieses Jahr von Adok Zoli vertreten. Im November 2008 veröffentlichte er sein erstes Album «Tanclépés». Die gleichnamige erste Single, ein dynamischer Dance-Track, wird er in Moskau in der englischen Version als «Dance With Me» präsentieren. Der 32-jährige Zoli ist seit 1998 als Musical-Darsteller, Sänger und Tänzer international erfolgreich. Im Sommer 2009 wird er die Hauptrolle im neuen Musical «Contact» am renommierten Madach Theater übernehmen. Vorerst versucht er jedoch in Moskau ein Top-Resultat für Ungarn zu erzielen.

 

Rang 16: Slowenien mit 14 Punkten

Quartissimo feat. Martina mit «Love Symphony»

Slowenien erhofft sich dieses Jahr den Finaleinzug mit der Gruppe Quartissimo feat. Martina und ihrem Titel «Love Symphony». Das Streichquartett Quartissimo wurde 2008 von den vier jungen, aber kannten und erfolgreichen Musikern Ziga Cerar, Matjaz Bogataj, Luke Dukaric und Samo Dervisic ins Leben gerufen. Für Verstärkung bei ihrem ESC-Einstand sorgt die attraktive kroatische Sopranistin Martina Majerle. Geschrieben wurde die treibende-rockigen Klassik-Pop-Nummer von Andrej Babiã, der bereits zum fünften Mal sein Glück als Komponist beim ESC versucht.

 

Rang 17: Niederlande mit 11 Punkten

De Toppers mit «Shine»

Die Niederlande schickt das Männertrio de Toppers mit dem Song «Shine» nach Moskau. Gründer der Band ist der erfolgreiche Sänger und Entertainer René Froger. 2005 holte er den Sänger Gerald Joling und Gordon Henckeroth, Kolumnist, Showmaster und Sänger mit schrägem Humor, in die Band. Gemeinsam gaben sie wenige, aber ausverkaufte Auftritte in den grössten Konzertsälen des Landes. Nach einem Streit wegen einer geplanten Doku-Soap über die Band stieg Joling im November 2008 aus und wurde durch den Showmaster und Sänger Jeroen von der Boom ersetzt. Der niederländische Beitragstitel «Shine» wurde im Februar 2009 an einer grossen Gala aus zehn Liedern ausgewählt.

 

Rang 18: Slowakei mit 8 Punkten

Kamil Mikulcik & Nela Pociskova mit «Let'Tmou»

Die Slowakei tritt dieses Jahr erstmals seit 1998 wieder beim ESC an. Das Duo Kamil Mikulcik & Nela Pociskova soll mit der kraftvollen Ballade «Let'Tmou» für ein fulminantes Comeback des Landes sorgen. Die 18-jährige Pociskova ist dank ihrer beeindruckenden Stimme und verschiedenen Theater-, Musical- und Fernsehrollen bereits sehr populär in ihrem Land. Auch der 31-jährige Kamil Mikulcik ist bekannt aus einer Theater-Reality-Show. Geschrieben wurde ihr Duett «Let'Tmou» vom erfolgreichen Komponisten Rastislav Dubovsky, der seine Schützlinge am Klavier begleiten wird.

 

Rang 19: Lettland mit 7 Punkten

Intars Busulis mit «Probka»

Für Lettland sollen es 2009 der 30-jährige Intars Busulis und seine Band Sweetwaterz richten. Mit dem Russisch gesungenen Titel «Probka» wollen sie es im Nachbarland ins Finale des schaffen. Busulis ist bereits seit 1999 im Musikgeschäft tätig. Damals gründete er die Boy-Band Caffé und feierte seine ersten Erfolge. Auch als Darsteller in diversen Musical-Klassikern konnte der Sänger und Tänzer brillieren. 2008 veröffentlichte Busulis sein erstes Soloalbum mit russischen und lettischen Songs, erklomm die Charts und tourte durch die baltischen Staaten.

 
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