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2010-03-20T00:50:01+01:00
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Cady (Lindsay Lohan), Tochter zweier Zoologen, kommt direkt aus Afrika an die Highschool und weiss nicht, wie dort der Hase läuft. Sie bekommt zwar Hilfe von ihren neuen Freunden Janis (Lizzy Caplan) und Damian (Daniel Franzese), doch die angesagte Clique der Schule sind die «Plastics» mit ihrer Anführerin Regina (Rachel McAdams). Die drei It-Girls nutzen ihre Popularität für allerlei Manipulationen und Intrigen.
Da Cady selbst das Zeug zu einem It-Girl hat, wollen die «Plastics» sie dabeihaben. Sie nimmt das Angebot an und macht eine Art Feldstudie über die Highschool-Barbies, tatkräftig unterstützt von Janis und Damian. Da das Angesagtsein aber auch seine Annehmlichkeiten hat, weiss sie schon bald nicht mehr, auf welcher Seite sie steht. Ihre Gedanken drehen sich immer mehr um das perfekte Make-up und die dazu passenden Schuhe. Und da ist auch noch der attraktive Aaron (Jonathan Bennet), auf den Cady ein Auge geworfen hat.
Bei der Teenagerkomödie «Girls Club - Vorsicht bissig!» führte Mark Waters Regie. Er hatte ein Jahr zuvor schon mit Lindsay Lohan «Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag» gedreht. Lindsay Lohan, heute It-Girl der internationalen Boulevardpresse, hatte 2004 noch das harmlose Mädchenimage. Später sorgte sie mit Schlagzeilen von ihren Alkohol- und Drogenproblemen für Furore. Die Klatschpresse interessierte sich auch für ihre Beziehung zu DJane Samantha Ronson, der Schwester des englischen Musikproduzenten Mark Ronson, welcher schon für Amy Winehouse und Robbie Williams arbeitete.
Tina Fey, US-amerikanische Autorin, Komödiantin und Schauspielerin, schrieb das Drehbuch und spielt die Lehrerin Miss Norbury. Fey erlangte internationale Bekanntheit mit der US-Sitcom «30 Rock» und mit ihrer Parodie von Sarah Palin, der letzten republikanischen Vizepräsidentschaftskandidatin.
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Aus einer Unmenge von Bewerbern ausgesucht ziehen fünf junge Erwachsene für eine Realityshow in ein abgeschiedenes Haus ein: Mauerblümchen Emma (Laura Regan), Bonzensohn Matt (Sean C. W. Johnson), Möchtegern-Starlet Charlie (Jennifer Sky), Kiffer Rex (Kris Lemche) und Streber Danny (Stephen O'Reilly). Beobachtet von Kameras ist das Quintett im Internet beim Zusammenleben zu begucken. Die Regeln weichen von jenen anderer Formate ab: Zwar werden die fünf Teilnehmer reich belohnt - aber nur, wenn ausnahmslose alle die gesamte Dauer von sechs Monaten gemeinsam verbringen.
Die ersten Wochen und Monate verstreichen ohne Zwischenfälle, sodass die fünf sich so gut wie am lukrativen Ziel des Spiels wähnen. Dann jedoch erfährt Danny von einem Todesfall in seiner Familie und muss sich entscheiden, ob er tatsächlich bleiben will. Statt der jeweils angelieferten Nahrungsmittel treffen bloss Steine ein. Ein Unbekannter hinterlässt beunruhigende Nachrichten. Und in einem Korb werden eine Flasche Champagner und eine Pistole angeliefert. Als unangemeldet ein Fremder (Bradley Cooper) vor der Türe steht und um Hilfe bittet, nimmt der Schrecken erst richtig seinen Lauf.
Der Waliser Marc Evans treibt in seinem fiesen kleinen Thriller das zynische Spiel der Realityshows makaber auf die Spitze, bis hin zum genüsslich perfiden, bitteren Ende. Als besonders effektvoll erweist sich sein Konzept, die Ästhetik dieser Formate nachzuahmen und seinen Film einzig aus der auf Voyeurismus ausgerichteten Perspektive von Überwachungskameras zu drehen. «My Little Eye» wurde anno 2002 am Filmfestival von Locarno uraufgeführt.
Aus der Gruppe der Darsteller heraus ragt Bradley Cooper als undurchsichtiger Neuankömmling. Zurzeit der Produktion ein unbeschriebenes Blatt hat er es nach wiederkehrenden Rollen in den Serien «Alias» und «Nip/Tuck» sowie Auftritten in Kinofilmen wie «Wedding Crashers» zu einiger Bekanntheit gebracht. Nach seiner Rolle im Komödienhit des letzten Sommers, «The Hangover», ist Bradley Cooper nun endgültig in Hollywood angekommen.
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Was ist eigentlich das Deutsche am deutschen Film? Im zweiten Teil von «Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte» kommen wiederum wichtige Filmschaffende in Deutschland zu Wort, die sich an prägende Filme erinnern. Dieser Dokumentarfilm in zwei Teilen ist eine Entdeckungsreise durch 100 Jahre Film in Deutschland. Der Filmkritiker Michael Althen (FAZ) und der ehemalige Leiter der Deutschen Kinemathek und des Filmmuseums Berlins Helmut Prinzler nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die deutsche Filmgeschichte - eine Filmgeschichte aus ganz persönlicher Perspektive.
Der Schauspieler Hanns Zischler erinnert sich an die Verstörungen, die Alexander Kluges Aufbruchsfilm «Abschied von gestern» (1966) bei ihm ausgelöst hat. Für Andreas Dresen («Sommer vorm Balkon», «Halbe Treppe») sind die Dialoge von Wolfgang Kohlhaase in «Solo Sunny» (1979) unvergessen, und Doris Dörrie («Kirschblüten-Hanami», «Nackt», «Bin ich schön?») erinnert sich mit «Alice in den Städten» an den neuen und auch selbstironischen Blick auf das Deutschland der 1970er-Jahre. Und: «Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte» ist ein Ratespiel der besonderen Art. Am 21. und 28. Februar 2010 können rund 250 Titel von deutschen Filmen erraten werden.
Die «Sternstunde Kunst» zeigt «Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte» in Schweizer Premiere.
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Die Gebrüder Dalton haben es auf das lukrative Erbe ihres verstorbenen Onkels Henry abgesehen. Der reiche Mann wurde in der Tat ermordet. Die Daltons wollen schnell an seine Besitztümer herankommen, aber es stehen den vier Kriminellen acht Geschworene und der Richter Goovy im Wege. Die Daltons müssen diese Männer aus dem Verkehr ziehen und engagieren dafür Lucky Luke. Sie versprechen dem rechtschaffenen Cowboy einen Teil des Erbes, falls er ihnen hilft. Lucky willigt in die mörderischen Pläne der Viererbande ein. Doch eigentlich will er die Gebrüder Dalton für ihre unrühmlichen Taten überführen. Unter dem Vorwand, die Morde höchstpersönlich ausführen zu wollen, klopft Lucky Luke an die Tür jedes einzelnen Geschworenen und zuletzt auch an die Tür des ehrbaren Richters Goovy. Während Lucky seinen Tricks ausführt, wiegen sich die vier Gauner in trügerischer Sicherheit und frohlocken bereits.
Lucky Luke ist die Titelfigur einer Comic-Serie, die 1946 zum ersten Mal erschienen ist. Gezeichnet wurde der Cowboy vom belgischen Zeichner und Autor Maurice de Bévère. Mit mehr als 30 Millionen verkauften Heften ist Lucky Luke nach Asterix die erfolgreichste Comicserie in Deutschland.
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Der Psychologe Tony Hill (Robson Green) steht vor einem Rätsel: Ein Unbekannter hat zwei junge Frauen in Bradfield vergewaltigt, erwürgt und sie anschliessend umgekleidet und mit den Ausweisen anderer junger Frauen versehen, die er vor Jahren in anderen Städten getötet hat. Wie schafft es der Täter, selbstbewusste, erfolgreiche Frauen anzulocken? Und wieso agiert er gerade jetzt in Bradfield, wenn er anscheinend vorher überall in Europa Opfer gefunden hat?
Tony Hill und DI Alex Fielding (Simone Lahbib) finden heraus, dass es Verbindungen zwischen den Morden im Ausland und einigen Geschäftsleuten aus Bradfield gibt. Handelt es sich bei diesen Personen um Verdächtige, oder sind sie lediglich weitere Opfer im Netz des Mörders? Es stellt sich die Frage, ob dieser wohlhabend und einflussreich ist oder gerade deshalb andere aus Rachsucht bestiehlt, weil er mittellos ist.
Inzwischen ergeben sich für Doktor Tony Hill weitere Schwierigkeiten: Der 18-jährige Jack (Jack O'Connell) taucht bei ihm zu Hause auf. Er hatte als Kind einen Mord begangen und wurde kürzlich aus der Haft entlassen. Zurzeit befindet er sich auf der Flucht vor seinen Bewährungshelfern und der Polizei. Ausserdem braucht DI Alex Fielding Tonys Rat und Unterstützung, nachdem sie mitbekommt, dass ihr Sohn Ben heimlich Kontakt zu seinem Vater hat.
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Auftragskillerin Elektra (Jennifer Garner) ist nach ihrem Ableben von den Toten auferstanden. Sie bekommt einen neuen Job, den sie aber nur widerwillig und aufgrund der hohen Bezahlung annimmt. Vom unbekannten Auftraggeber in einem grossen Haus einquartiert erwartet Elektra ungeduldig die Bekanntgabe der zu liquidierenden Zielpersonen. Dabei trifft sie auf die kleine Abby Miller (Kirsten Prout), die zusammen mit ihrem Vater Mark (Goran Visnjic) eines der Nachbarhäuser bewohnt. Die drei schliessen Freundschaft. Gross ist der Schock, als Elektra endlich die «Hitliste» mit den Namen der Auszulöschenden erhält: Es sind Mark und Abby Miller, die durch die Hand der Superkillerin sterben sollen. Elektra zögert. Nach kurzem Überlegen beschliesst sie, die beiden zu verschonen. Unverhofft mutiert sie so von der Killerin zur Beschützerin, denn allein können sich Abby und Mark unmöglich gegen ihre mächtigen Feinde behaupten. Nachdem der Versuch, die beiden bei ihrem alten Lehrmeister Stick (Terence Stamp) unterzubringen, gescheitert ist, muss Elektra endgültig aus der Deckung kommen und sich den brutalen Widersachern entgegenstellen. Es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod.
2003 sorgte die Verfilmung des Superhelden-Comic «Daredevil» mit Ben Affleck in der Hauptrolle für Aufregung. Die düstere Story kam beim Publikum gut an, dies vor allem weil Darstellerin Jennifer Garner als Daredevils grosse Liebe Elektra eine mehr als gute Figur machte. So kam es, dass auch das Ableben Elektras in besagtem Film die Daredevil-Macher nicht daran hindern konnte, die attraktive Auftragskillerin ein Jahr später für einen eigenen Film von den Toten auferstehen zu lassen. Regisseur Rob Bowman - auf sein Konto geht die Kultserie «The X-Files» - unternahm dann auch alles, um «Elektra» noch schneller und spektakulärer als «Daredevil» zu gestalten. So glänzt die Comicverfilmung nun auch weniger mit einer ausgefeilten Story als vielmehr mit grandiosen Kampfsequenzen, die vor allem die Herzen von Martial-Arts-Fans höher schlagen lassen werden.
Für die Rolle der Superheldin verpflichtete man wiederum Jennifer Garner, die ursprünglich als Geheimagentin Alias in der gleichnamigen Fernsehserie bekannt geworden war und seitdem mit Erfolg sowohl in Hollywoodproduktionen («Operation: Kingdom») wie auch Independent-Hits («Juno») zum Einsatz kam. Ihr Filmpartner in «Elektra» ist Goran Visnjic, der seine Karriere ebenfalls im Fernsehen begann. Den internationalen Durchbruch feierte der Kroate als George-Clooney-Ersatz in der Krankenhaus-Serie «ER».
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An einem Sommertag im Jahr 1900 werden auf demselben Gut in der norditalienischen Region Emilia-Romagna die beiden Knaben Alfredo und Olmo geboren. Alfredo (Robert de Niro) ist Enkel des Gutsherren (Burt Lancaster); Olmo (Gérard Depardieu) ist Enkel des einfachen Vorarbeiters Leo Dalcò (Sterling Hayden). Obwohl die beiden Grossväter gemeinsam auf das Wohl ihrer Enkel anstossen, ist es aufgrund der Klassenunterschiede ausgemachte Sache, dass der beiden Knaben Lebensläufe sehr unterschiedlich verlaufen werden: So soll Alfredo Offizier und Gutsherr werden, während Olmo ihm, wie zuvor schon der Vater und Grossvater, dienen sollen.
Grosse Veränderungen im sozialen Gefüge Italiens bringen der Erste Weltkrieg, der erste Landarbeiterstreik sowie die Weltwirtschaftskrise. Olmo wird nach seiner Rückkehr aus dem Krieg politisch aktiv und engagiert sich, zusammen mit der gleichfalls sozial eingestellten Lehrerin Anita Foschi (Stefania Sandrelli) für die Kommunisten. Alfredo dagegen vergnügt sich als Bohémien in der Stadt. Nach dem Tod seines autoritären Vaters übernimmt er das Gut und den Titel. Zwar verachtet er wie viele Grossbürgerliche den Faschismus Mussolinis, das hindert ihn aber nicht daran, den sadistischen Faschisten und Kommunistenfresser Attila (Donald Sutherland) als Gutsverwalter einzusetzen. Zwischen Alfredo und Olmo steht die undurchschaubare Ada (Dominique Sanda), die schliesslich den neuen Gutsherren heiratet, gelichzeitig aber mit den politischen Zielen des Sozialisten Olmo sympathisiert.
In «1900 - 1. Teil: Gewalt, Macht, Leidenschaft» erzählt Regisseur Bernardo Bertolucci («Der letzte Kaiser»), wie sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Klassengegensätze in Italien zuspitzen und wie die Herren des alten Systems Italien mit ihrer Unterstützung für die Faschisten in ein Schlachtfeld der Ideologien verwandeln. Faszinierend sind neben der Kameraarbeit Vittorio Storaros («Apocalypse Now») auch die Leistungen der Darsteller, allen voran jene de Niros, Depardieus, Lancasters und Sutherlands. Ausnahmemusiker Ennio Morricone schuf für «1900» eine seiner besten Filmkompositionen.
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Major Payne (Damon Wayans), die letzte echte Killermaschine der US-Armee, hat ausgedient. Nach elf Missionen sind keine Feinde mehr übrig, die er töten kann. Doch das Leben als Zivilist bekommt dem Vollblutsoldaten schlecht: Kaum draussen landet er im Knast. Um noch grössere Schwierigkeiten zu verhindern, verschafft ihm sein Vorgesetzter einen Job als Ausbildner an einer Vorbereitungsschule für die Militärakademie. Hier soll die hoch dekorierte Kampfsau einen Haufen Rotznasen für einen militärischen Wettbewerb trimmen. Doch Major Benson Winifred Payne, der den süssen Geruch von Senfgas vermisst und 20 Varianten kennt, einem Feind das Genick zu brechen, scheint bei den jungen Leuten auf Granit zu beissen. Vom sechsjährigen Hosenpisser Tiger (Orlando Brown) bis zum aufmüpfigen Möchtegern-Hippie Alex Stone (Steven Martini) hat Payne alle gegen sich. Stone geht sogar so weit, dass er einen monströsen Rocker (Scott Bigelow) organisiert, um die militärische Pein aus ihrem Leben zu hauen. Zu ihrem grossen Erstaunen werden die Jungs Zeugen, wie Payne den Biker-Koloss kurzerhand zur Schnecke macht. Langsam aber sicher weicht ihre Verachtung widerwilligem Respekt. Als der Herr Major sich dann noch zwischen den betrunkenen Leutnant Stone (Michael Ironside) und dessen gepeinigten Sohn Alex stellt, erkennen die Kadetten das weiche Herz unter der schussfesten Schale ihres Instruktors. Einzig Doktorin Emily Walburn (Karyn Parsons), die Rektorin der Schule, hat noch Vorbehalte gegenüber der unsensiblen Art Paynes, aber auch diese werden bald der Vergangenheit angehören.
Als Mitglied des Comedy-Teams der Fernsehserie «In Living Color», die auch Talente wie Jim Carrey hervorbrachte, zählte Damon Wayans schon immer zu den komischsten Kerlen Amerikas. An der Seite von Bruce Willis sorgte er in «The Last Boy Scout» und später in «Goosed» für Lacher. Wayans schrieb am Drehbuch von «Major Payne» mit und engagierte sich als ausführender Produzent. Einen kurzen Auftritt hat Michael Ironside, der vorzugsweise als Bösewicht in Filmen wie «Scanners» und «Total Recall» eingesetzt wird und bei uns zuletzt in «Starship Troopers» und «The Perfect Storm» zu sehen war. Regisseur Nick Castle, ein Weggefährte von Horror-Altmeister John Carpenter und Autor des Drehbuchs von Steven Spielbergs «Hook», zeichnete für so unterschiedliche Projekte verantwortlich wie das Science-Fiction-Abenteuer «The Last Starfighter» als auch «Dennis the Menace», die Komödie über einen Lausbuben.
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Auftragskillerin Elektra (Jennifer Garner) ist nach ihrem Ableben von den Toten auferstanden. Sie bekommt einen neuen Job, den sie aber nur widerwillig und aufgrund der hohen Bezahlung annimmt. Vom unbekannten Auftraggeber in einem grossen Haus einquartiert erwartet Elektra ungeduldig die Bekanntgabe der zu liquidierenden Zielpersonen. Dabei trifft sie auf die kleine Abby Miller (Kirsten Prout), die zusammen mit ihrem Vater Mark (Goran Visnjic) eines der Nachbarhäuser bewohnt. Die drei schliessen Freundschaft. Gross ist der Schock, als Elektra endlich die «Hitliste» mit den Namen der Auszulöschenden erhält: Es sind Mark und Abby Miller, die durch die Hand der Superkillerin sterben sollen. Elektra zögert. Nach kurzem Überlegen beschliesst sie, die beiden zu verschonen. Unverhofft mutiert sie so von der Killerin zur Beschützerin, denn allein können sich Abby und Mark unmöglich gegen ihre mächtigen Feinde behaupten. Nachdem der Versuch, die beiden bei ihrem alten Lehrmeister Stick (Terence Stamp) unterzubringen, gescheitert ist, muss Elektra endgültig aus der Deckung kommen und sich den brutalen Widersachern entgegenstellen. Es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod.
2003 sorgte die Verfilmung des Superhelden-Comic «Daredevil» mit Ben Affleck in der Hauptrolle für Aufregung. Die düstere Story kam beim Publikum gut an, dies vor allem weil Darstellerin Jennifer Garner als Daredevils grosse Liebe Elektra eine mehr als gute Figur machte. So kam es, dass auch das Ableben Elektras in besagtem Film die Daredevil-Macher nicht daran hindern konnte, die attraktive Auftragskillerin ein Jahr später für einen eigenen Film von den Toten auferstehen zu lassen. Regisseur Rob Bowman - auf sein Konto geht die Kultserie «The X-Files» - unternahm dann auch alles, um «Elektra» noch schneller und spektakulärer als «Daredevil» zu gestalten. So glänzt die Comicverfilmung nun auch weniger mit einer ausgefeilten Story als vielmehr mit grandiosen Kampfsequenzen, die vor allem die Herzen von Martial-Arts-Fans höher schlagen lassen werden.
Für die Rolle der Superheldin verpflichtete man wiederum Jennifer Garner, die ursprünglich als Geheimagentin Alias in der gleichnamigen Fernsehserie bekannt geworden war und seitdem mit Erfolg sowohl in Hollywoodproduktionen («Operation: Kingdom») wie auch Independent-Hits («Juno») zum Einsatz kam. Ihr Filmpartner in «Elektra» ist Goran Visnjic, der seine Karriere ebenfalls im Fernsehen begann. Den internationalen Durchbruch feierte der Kroate als George-Clooney-Ersatz in der Krankenhaus-Serie «ER».
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Wenn Anwalt Fletcher Reede (Jim Carrey) einmal mit seinem Mundwerk loslegt, gibt es kein Halten mehr. Er gewinnt mit diesem «Maschinengewehr» jeden noch so aussichtslosen Prozess, denn keiner lügt besser als Fletcher. Das ist eine Erfahrung, die auch sein Sohn Max (Justin Cooper) immer wieder machen muss: Obschon der Winkeladvokat seinen Sprössling über alles liebt, findet er nur wenig Zeit, ihn bei seiner Exfrau Audrey (Maura Tierney) zu besuchen. Als Max Geburtstag hat, vergisst Fletcher einmal mehr den Termin und windet sich mit einer Notlüge heraus. Enttäuscht wünscht sich Max, dass sein Vater einen Tag lang nicht lügen kann.
Wie durch ein Wunder erfüllt sich Maxens Wunsch, und der berüchtigte Fletcher Reede kann am entscheidenden Prozesstag nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen. So sehr er sich bemüht, würgt und die Lippen schürzt, die Verteidigung seiner kessen Klientin (Jennifer Tilly) geht bachab. Nach diesem Desaster erfährt er von Audrey, dass sie zusammen mit ihrem neuen Freund Jerry (Cary Elwes) nach Boston ziehen will. Dieses Vorhaben will Fletcher um alles in der Welt verhindern, aber als Erstes muss er Max beweisen, dass er ein würdiger Vater ist.
Unter den Fittichen von Regisseur Tom Shadyac eroberte Fernsehstar Jim Carrey in der Brachialkomödie «Ace Ventura - Pet Detective» 1994 die grosse Leinwand. Vier seiner Filme durchschlugen hintereinander die magische 100-Millionen-Dollar-Grenze an den US-amerikanischen Kinokassen und machten Carrey mit 20 Millionen Dollar Gage zum bestbezahlten Komiker. Trotz seines gigantischen Erfolgs wechselte Carrey 1998 mit «The Truman Show» ins ernstere Fach und reüssierte unter der Regie von Peter Weir. Auf diesen Effort folgte Milos Formans tragisches Dokudrama «Man on the Moon». Seither wandelt Carrey sowohl auf komischen als auch auf besinnlicheren Pfaden. Im Jahr 2003 fanden Shadyac und Carrey erneut zusammen und brachten mit der im wahrsten Sinne «Göttlichen» Komödie «Bruce Almighty» die Kassen zum Klingeln. Danach war Jim Carrey in der Komödie «Yes Man» in hiesigen Kinos zu sehen.
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