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Der Regisseur und Produzent Franz Schnyder gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der Schweizer Filmgeschichte. Um sein Schaffen nachhaltig zu würdigen und sein Werk langfristig einem breiten Publikum zugänglich zu machen, widmet SF dem Regisseur aus Anlass seines 100. Geburtstags eine eigene Website. mehr …
Sonntag, 7. März 2010, 20.00 Uhr
In seiner Chronik «Anne Bäbi Jowäger» rechnete Jeremias Gotthelf 1843 mit dem damals stark verbreiteten Glauben an Quacksalber und Wunderheiler ab. 1960 verfilmte Franz Schnyder den epischen Stoff in zwei Teilen und besetzte seinen Film mit allen damals bekannten Schweizer Darstellern. Bereits 1962 schnitt er den Film um einen Drittel zusammen und brachte 1978 schliesslich eine letzte, radikal gekürzte Version in die Kinos. Diese letzte Fassung wurde vom Schweizer Fernsehen in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse aufwendig restauriert. Sie wird zum 100. Geburtstag von Franz Schnyder (05.03.1910 bis 08.02.1993) als Fernsehpremiere ausgestrahlt, versehen mit einer neu produzierten Hörspur für Sehbehinderte.
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Sonntag, 14. März 2010, 20.05 Uhr
SF Schweizer Film (2008)
Regie: Sören Senn
Die Lehrerin Anna (Ursina Lardi) und der Sanitär Clau (Beat Marti) sind über beide Ohren dick verliebt und erwarten freudig ein Baby. Der glücklichen Geburt folgt eine böse Überraschung: Annas Kind ist dunkelhäutig, und jeder sieht, dass Clau nicht der Vater sein kann. Die Idylle des kleinen Bündner Dorfes gerät ins Wanken, und die Liebe zwischen Anna und Clau wird auf die Probe gestellt. Eine herzerfrischende Komödie mit Beat Marti und Ursina Lardi.
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Sonntag, 21. März 2010, 20.00 Uhr
Von schwierigen Tagen und karger Freude im Leben einer Tagelöhnerfamilie erzählt Franz Schnyder in seinem letzten Spielfilm «Die sechs Kummerbuben» nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Elisabeth Müller. Im Produktionsjahr 1968 war der Film ein Experiment der besonderen Art: Aus dem gleichen Material schuf der Regisseur für das junge Schweizer Fernsehen auch noch eine Fernsehserie in 13 halbstündigen Folgen. Im Kino war dem Film damals kein Erfolg beschieden, dafür wurde die Serie zu einem frühen Quotenknüller. Über die Jahre hat aber auch die gestraffte Kinofassung ihr Publikum gefunden und überzeugt noch heute durch eine sorgfältige Dramaturgie, nostalgischen Glanz und ein Schauspielerensemble erster Güte. SF wiederholt den Spielfilm aus Anlass des 100. Geburtstags von Franz Schnyder.
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Sonntag, 28. März 2010, 20.10 Uhr
SF Schweizer Film - Die Premiere
Regie: Walter Weber
«Alles Gute» steht auf dem Zettel, den die Strickerinnen der Sockenfabrik Rittmeyer eines Morgens im Direktionsbüro finden. Der Chef ist mitsamt Geld und Freundin abgehauen. Die Arbeiterinnen Lilli, Hanni und Martha schliessen sich mit der sitzen gelassenen Frau Direktor zusammen und versuchen, die Fabrik zu retten. Feine Komödie über Arbeiterinnen auf der Suche nach dem Strickmuster zum Erfolg. Mit Marie Leuenberger, Heidi Maria Glössner, Sandra Utzinger, Emanuela von Frankenberg Hanspeter Müller Drossaart.
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