zum Inhalt

Sie befinden sich im Pfad:

Navigation

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt
Sendung vom 12.02.2008
 

Socken-Test: Worauf kluge Männer achten sollten

Blacksocks, Rohner oder M-Budget: Schwarze Socken gibt es für 2 oder 20 Franken. Sie sollten bequem, schön und strapazierfähig sein. «Kassensturz» hat die meistverkauften schwarzen Socken bekannter Marken und Billiglinien ins Testlabor geschickt und fand grosse Qualitätsunterschiede.

In der Schweiz werden sie nur noch in Balgach hergestellt: In der Sockenfabrik Rohner stricken 150 Maschinen schwarze Socken und Spezialsocken, zum Beispiel für Wanderer, Inline-Skater, Skifahrer.

Knigge empfiehlt Schwarz

Warum trägt Mann keine Farbe so gern wie Schwarz? Laut Benno Gmür, Chef der Jacob Rohner AG, hängt das mit dem Knigge zusammen: «Zu schwarzen Schuhen gehören schwarze Socken.» Ausserdem gebe es auch einen ganz praktischen Grund, schwarze Socken zu tragen: «Sie sehen es nicht, wenn sie dreckig sind.»

Schwarze Socken gibt es fein oder fest, aus Wolle oder Baumwolle, in Europa oder Asien hergestellt. Wer die Wahl hat, hat die Qual. «Kassensturz» und «K-Tipp» haben die 14 meistverkauften Socken aus Baumwolle oder Baumwollmischgewebe eingekauft. Preis: knapp 2 bis 23 Franken.

In einem Schloss im süddeutschen Bönnigheim, den Hohensteiner Instituten, werden sie getestet. Zuerst die Passform: Vor und nach dem Waschen werden die Socken an Männern mit den empfohlenen Schuhgrössen ausprobiert. Die Prüferin findet mit gnadenlosem Blick jeden Makel. Bei einem Paar sitzt die Ferse nicht. Dieses Problem hat M- Budget, die Socken sind zu kurz für die angegebenen Schuhnummern. Also: lieber grösser kaufen.

Loch durch Plastiksplint?

Alle Socken werden 15 Mal gewaschen. Damit die Maschine voll ist, kommen weisse Baumwolltücher als Beiladung dazu. Nach 5, 10 und 15 Waschgängen werden die Socken optisch überprüft: Hat sich die Farbe verändert? Bilden sich Fusseln, im Fachausdruck «Pills» genannt? Diese optisch störende Erscheinung hängt mit der Festigkeit des Garns zusammen.

In der Coop-Naturaline-Socke findet der Tester schon vor dem Waschen ein Loch. Auch das Kontrollpaar ist kaputt. «Ich hab den Verdacht, das kommt durch den Plastiksplint. Das heisst, da könnte irgendwas beim Durchschiessen des Splints schief gegangen sein», vermutet Testleiter Florian Girmond.

Deshalb: «ungenügend» für Coop Naturaline. Weil das Produkt schon vor Gebrauch kaputt ist, gibt es eine Note Abzug und damit nur 3,6. Coop schreibt, das Problem sei ihnen vollkommen unbekannt. Man werde dem Hinweis nachgehen.

30 000 Scheuertouren

Die wichtigste Prüfung: die Scheuerbeständigkeit. Was hält die Socke aus? Die Fünfliber grossen Sockenstücke scheuert diese Maschine über ein genormtes Gewebe – bis sie durchgescheuert sind. Die stabilste Socke geht erst nach 30 000 Scheuertouren kaputt, die feinste schon nach 5000. Das erste Loch, egal wo, ist für die Bewertung entscheidend.

Am schnellsten durchgescheuert ist Boss, mit 23 Franken pro Paar die teuerste Socke im Test. Kaum stabiler: Burlington, Gesamtnote 4,2. Die «feinen» Socken von Burlington und Boss mögen für den grossen Auftritt und für das grosse Portemonnaie geeignet sein, nicht aber für grosse Strapazen.

Zweiter Platz für Billiglinie

Migros Budget, die günstigste Socke im Test, verpasst «gut» nur knapp. Doch es kommt noch besser: Prix Garantie aus dem Coop erreicht den zweiten Platz (Gesamtnote 5,1) für 2.45 Franken pro Paar. Testsieger sind die Blacksocks aus dem Internet. Sie hielten am längsten. Für 11 Franken pro Paar werden die Socken nachhause geschickt.

Kassensturz, 12.02.2008

 
Weitere Inhalte

Webevent

Vancouver 2010

Nächste Sendung

10.02.2010

00:55
 
Symbolbild: geballte Faust klopft auf Tisch
Symbolbild: rotweissfarbene Computertastatur
Symbolbild: Lisa Sterchi aus Sterchis Welt
Symbolbild: Tasten eines Mobiltelefons
 

Podcast

Podcast
 

Seitenende Startseite
zur Unterrubrikenauswahl
zum Inhalt
Kontakt
Sitemap
Suche
Weitere Inhalte
Hauptrubriken Auswahl
Sendungen A-Z