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Archiv Sendung vom 26.03.2008
 

Das Ende der Duldsamkeit – eine neue Tibeter-Generation kämpft um Heimat und Identität

Die politische Krise in Tibet spitzt sich zu. Im Vorfeld von Olympia in Beijing sehen viele, vor allem junge Tibeter ihre vielleicht letzte Chance, die Welt auf die verheerenden Folgen der chinesischen Repression aufmerksam zu machen. Dabei engagieren sie sich in neuen Formen des Widerstands und bestreiten den politischen Führungsanspruch des Dalai Lama – ein Generationenkonflikt bricht aus. «kulturplatz» spricht mit jungen Exil-Tibetern und mit dem progressiven tibetischen Schriftsteller und Aktivisten Jamyang Norbu über Tabubrüche und die Zukunft Tibets.
Bericht: Eduard Erne

Interview mit Jamyang Norbu

Der tibetische Schriftsteller Jamyang Norbu über Gewaltfreiheit und Demokratie in Tibet

Logieren wie Mick Jagger – das Dolder Grand lockt mit trendigen Künstlersuiten

Nach fast vier Jahren Umbauzeit in der Regie von Stararchitekt Sir Norman Foster öffnet Zürichs Märchenschloss unter dem aufpoliertem Namen «The Dolder Grand» wieder seine Tore. Gipfel der Extravaganz sind die vier Top-Suiten mit dem «exklusiven Wohnambiente», inspiriert durch das Schaffen ehemaliger berühmter Gäste aus der Kulturprominenz: die Rolling Stones, Dirigent Herbert von Karajan, Schauspielerin Giulietta Masina und Plastiker Alberto Giacometti. «kulturplatz» sondiert, wie sich im Dolder Grand die Aura dieser Künstlerlegenden innenarchitektonisch materialisiert.
Bericht: Uta Kenter

Externer Link www.doldergrand.ch

Dada aus dem Garten – wie Hannah Höch die Natur in ihr Kunst-Schaffen integrierte

Hannah Höch, die einzige Frau in der Berliner Dada-Bewegung, schuf bis zu ihrem Tod 1978 ein eigenwilliges Lebenswerk. Nach dem ersten Weltkrieg bereitete sie der Collagentechnik den Weg, und während der Nazi-Herrschaft entwickelte sie daraus – versteckt in einem Berliner Gartenhaus – ihren unverwechselbaren, von Naturmotiven geprägten Malstil, den sie in ihrer späten Schaffensphase in Richtung Pop-Art weitertrieb. «kulturplatz» forscht in Hannah Höchs Garten bei Berlin nach dem Schlüssel zum Verständnis ihres Werks, das jetzt erstmals in der Schweiz zu sehen ist.
Bericht: Mirjam Bernhard

«Hannah Höch – Aller Anfang ist DADA!»
Museum Tinguely, Basel, bis 4. Mai 2008

Externer Link www.tinguely.ch

Mehr Licht – was grosse Persönlichkeiten angeblich als letztes gesagt haben

Der Mensch redet und redet, aber erst wenn es seine letzten Worte sind, hört man ehrfürchtig zu, denn diese sind geadelt durch die Erhabenheit des Sterbens; wer in den letzten Zügen liegt, wird wohl etwas Bedeutsames zu sagen haben. «Ich habe meine Sache hier getan» – unter diesem Albert Einstein zitierenden Titel hat Hans Halter nun letzte Worte grosser Persönlichkeiten versammelt und liefert die verblüffenden Anekdoten gleich dazu. «kulturplatz» über alles, was noch gesagt sein wollte.
Bericht: Rajan Autze

«Ich habe meine Sache hier getan», von Hans Halter
Verlag Bloomsbury Berlin

Externer Link www.berlinverlage.de

In einem alten Bett liegt ein sterbender Mann mit weissem Hemd und schaut gegen die Wand; am Bettende sitzt eine frau mit blondem, hochgesteckten Haar in einer weissen Bluse und schaut auf ihn. An der Wand hängt ein Kreuz und über dem Bett brennt eine weisse grelle Lampe
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Kunst gegen Fremdbestimmung – in Kosovo regen sich junge, selbstkritische Stimmen

Auf der kulturellen Landkarte Europas erscheint Kosovo wie ein weisser Fleck. Doch in der Hauptstadt Pristina ist eine urbane Künstlergeneration herangewachsen, die bei aller erlittenen Unterdrückung und Fremdbestimmung eine selbstkritische Sichtweise entwickelt hat. Wie Seismographen spiegeln die Arbeiten die gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen in der kosovarischen Heimat. «kulturplatz» begleitet drei junge Künstler in die Szenencafés Pristinas und dokumentiert die aktuelle Kunstproduktion in diesen schwierigen Zeiten der Neuorientierung.
Bericht: Meili Dschen

Francesco Micieli ist der neue kulturplatz-Blogger

Der Schrifsteller Francesco Micieli ist italienisch-albanischer Abstammung und lebt seit 1965 in der Schweiz. In seinem ersten Blog-Eintrag wehrt sich Micieli genervt gegen die Zuschreibung «Emigrantenliterat». In seinem neusten Buch versammelt Micieli jedoch ausgerechnet Texte zu Sprache und Heimat. Wie das zusammengeht, ist auf dem «kulturplatz»-Blog nachzulesen.

Zum Blog mit Francesco Micieli

Schwarzweiss-Bild eines Mannes um die 50. Er trägt einen weissen Schal und stützt sein Gesicht auf seine rechte Hand
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Francesco Micieli

angesagt: «Comme des bêtes» im Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne

«Comme des bêtes»
Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne
bis 22. Juni 2008

Externer Link www.mcba.ch

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