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Archiv Sendung vom 15.10.2008
 

Frankfurter Buchmesse 2008

«kulturplatz» stellt die nach Meinung der Redaktion spannendsten Neuerscheinungen aus dem Gastland Türkei vor.

Hier

Externer Link www.buchmesse.de

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Hallo Jenseits – über die Sehnsucht der Lebenden nach Kontakt mit den Toten

Menschen, die Stimmen aus dem Jenseits hören, Erscheinungen von Toten erblicken, in spiritistischen Séancen den Kontakt zu Verstorbenen suchen oder von den armen Seelen Verblichener direkt kontaktiert werden – bei all diesen Phänomenen kommt eine uralte Sehnsucht zum Vorschein: die Sehnsucht nach einem Leben nach dem Tod. Eine Ausstellung im Museum für Kommunikation Bern lotet jetzt die Verbindungslinien zwischen dem Diesseits und dem Jenseits aus.
Bericht: Stefan Zucker

«Goodbye & Hello», Ausstellung im Museum für Kommunikation, Bern, bis 5. Juli 2009

Externer Link www.mfk.ch

Debatten auf Glatteis – wie TV-Duelle den US-Wahlkampf entscheiden können

Seit 1960, als John F. Kennedy das TV-Duell gegen Richard Nixon durch die schiere Souveränität seines Auftritts für sich entschied, spielen die Fernsehdebatten der Kandidaten eine wichtige Rolle. Politische Argumente treten in den Hintergrund angesichts der Bedeutung von Auftritt, Ausstrahlung, Gestik und Mimik. Der kleinste Ausrutscher kann alles entscheiden. «kulturplatz» schaut auf die legendärsten TV-Duelle der US-Geschichte und spricht mit dem Kommunikationsfachmann Guido Weber, der die Mechanismen des US-Wahlkampfs aus eigener Erfahrung als Kampagneberater kennt.
Bericht: Kaspar Kasics

Rolf Lappert – mit dem Schweizer Überraschungs-Autor unterwegs

13 Jahre nach seinem letzten Buch ist Rolf Lappert mit dem Roman «Nach Hause schwimmen» ein kleines Meisterwerk gelungen. Es wurde sowohl für den neuen Schweizer wie auch für den renommierten Deutschen Buchpreis nominiert. «kulturplatz» hat den Schriftsteller unterwegs getroffen und mit ihm über seine Arbeit und über Literaturpreise gesprochen.
Bericht: Stefan Eiholzer

«Nach Hause schwimmen», Rolf Lappert, Hanser 2008

Externer Link www.hanser.de

Literarischer Zündstoff – türkische Autoren schreiben gegen die staatliche Despotie

Aus Anlass der Frankfurter Buchmesse stellt «kulturplatz» zwei spannende Autoren aus dem Gastland Türkei vor. Die linke Atheistin Perihan Maðden;den hat mit «Zwei Mädchen» einen Bestseller über Jugendfreundschaft und Revolte geschrieben und provoziert unerschrocken mit radikalen Zeitungs-Kolumnen gegen die herrschende Repressionspolitik. Der Erfolgs-Schriftsteller Ahmet Ümit schöpft die authentische Kraft seiner Krimis wie «Nacht und Nebel» aus eigener Erfahrung; wie kein zweiter kennt dieser Autor die Willkür des türkischen Staatsapparates, kämpfte er doch nach dem Militärputsch von 1980 selber über zehn Jahre lang im revolutionären Untergrund dagegen an.
Bericht: Christian Walther

«Zwei Mädchen», von Perihan Maðden, Suhrkamp
Externer Link www.suhrkamp.de

«Nacht und Nebel», von Ahmet Ümit, Unionsverlag
Externer Link www.unionsverlag.ch

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J.M.G. Le Clézio – ein Nomade auf der Suche nach verlorenen Träumen

Der neue Literatur-Nobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio gilt zwar als einer der wichtigsten Autoren französischer Sprache, ist aber im deutschen und englischen Sprachraum kaum bekannt. 1948 zog er als Siebenjähriger mit Mutter und Bruder von Nizza nach Afrika, wo er seinen Vater kennen lernte. Eine prägende Erfahrung, die er unlängst in der autobiografischen Erzählung «Der Afrikaner» nachgezeichnet hat. Eine zivilisationskritische Perspektive und die Sehnsucht nach dem einfachen Leben haben den französischen Autor auf Reisen durch alle Kontinente geführt und durchziehen sein gesamtes Werk.
Bericht: Christian Walther

«Der Afrikaner», J.M.G. Le Clézio, Hanser
Externer Link www.hanser.de

Alle Veröffentlichungen in französischer Originalfassung im Verlag «Gallimard»
Externer Link www.gallimard.fr

angesagt - Calexico

Calexico-Konzert im Volkshaus Zürich am 17. Oktober 2008
Externer Link www.volkshaus.ch

CD von Calexico : «Carried To Dust»
bei City Slang (Universal)
Externer Link www.cityslang.com

Der nominierte Unbekannte – Schriftsteller Rolf Lappert als kulturplatz-Blogger

Der Schweizer Autor Rolf Lappert ist mit seinem Buch «Nach Hause schwimmen» überraschend für den Deutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert worden - den Deutschen hat er nicht errungen, über den Schweizer Buchpreis wird im November entschieden. Rolf Lappert ist dem breiten Publikum bislang kaum bekannt. Als kulturplatz-Blogger gibt der Autor jetzt auf der kulturplatz-Website einen Monat lang Einblick in sein rastloses Nomadendasein

«Nach Hause schwimmen», Rolf Lappert, Hanser 2008

kulturplatz.blog.sf.tv

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