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Was, wenn ein Mensch spurlos verschwindet, in flirrender Hitze? Gibt es ein Leben nach dem Krieg - oder gar eine Liebe? Und was, wenn sich Liebe in Luft auflöst? Unter der Leitung von Iris Radisch diskutieren im «Literaturclub» Juri Steiner und Stefan Zweifelüber folgende Bücher: «Der Omega-Punkt» von Don DeLillo, «Lange Nächte Tag» von Simon Froehling, «Luft und Liebe» von Anne Weber und «Wiedergeboren» von Susan Sontag. Als Gast begrüsst die Kritikerrunde den deutschen Schriftsteller, Filmemacher und Grimme-Preisträger Alexander Kluge. Er gibt Einblick in sein Schaffen, seine aktuellen Projekte wie «Das Labyrinth der zärtlichen Kraft» oder «Kunst und Krieg». Der «Literaturclub» macht Lust auf Lesen - neu im Papiersaal in Zürich.
Ausstrahlungsdaten:
Dienstag, 9. März um 22.20 Uhr auf SF 1
Mittwoch, 10. März um 01.20 Uhr auf SF1
Samstag, 13. März um 14.05 Uhr auf SF1
Mittwoch, 10. März um 11.00 Uhr auf SF info
Donnerstag, 11. März um 12.45 Uhr auf SF info
Sonntag, 14. März um 10.15 Uhr auf 3sat
Tickets für die Aufzeichnung können Sie hier bestellen.
Im Nirgendwo der kalifornischen Wüste: der junge Filmemacher Jim Finley sucht einen ehemaligen geheimen Kriegsberater der amerikanischen Regierung auf. Während des Irakkriegs sollte der Gelehrte Richard Elster die Kriegshandlungen der USA mit einem intellektuellen Referenzrahmen versehen. Seit seine Dienste nicht mehr gebraucht werden, hat sich Elster in die Wüste zurückgezogen. Nun also taucht dieser Finley auf und bald auch Elsters Tochter Jessie. Und die Geschichte nimmt einen verhängnisvollen Lauf. «Der Omega-Punkt»: der amerikanische Star-Schriftsteller Don DeLillo über Verlust und Verschwinden.
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Patrick und Jirka, beide um die Dreissig, sind erst seit kurzem ein Paar, als ihre Liebe dramatisch auf die Probe gestellt wird: Jirka hat sich unmittelbar nach der ersten gemeinsamen Nacht mit HIV angesteckt – eine existenzielle Bedrohung für beide, die Fragen aufwirft nach Schicksal und Zufall, nach Verantwortung und Schuld. Mit seinem Romandebüt «Lange Nächte Tag» lotet der Schweizer Autor Simon Froehling die Abgründe einer Amour fou aus.
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Alle sprechen von Liebe. Aber wer weiss eigentlich, was das genau ist? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris ihrem Märchenprinzen. Er ist zärtlich, aufmerksam und lebt auf einem Schloss in der französischen Provinz. Zu schön, um wahr zu sein? Ja. Soviel sei verraten. Denn als die Familien- und Zukunftsträume Realität werden sollen, löst sich die Liebe schlagartig in Luft auf. «Luft und Liebe» - das böse Märchen von Anne Weber über Betrug und Verrat.
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Mit fünfzehn vertiefte sie sich in Rilke und Gide, mit siebzehn heiratete sie ihren Professor: Susan Sontag (1933 – 2004) war eine ungewöhnliche Frau. Ihr Lebenshunger und ihre unstillbare Wissbegierde führten die junge Intellektuelle von Kalifornien nach Chicago, später nach Paris und New York. Die frühen Tagebuchnotizen der Kunstbegeisterten bieten nun unvermutete Einblicke in ihre widersprüchliche Persönlichkeit: in das Private - ihre Ehekrise, ihre Liebschaften und ihre Homosexualität. Nachzulesen in den Tagebuchaufzeichnungen von 1947-1962, die ihr Sohn David Rieff nun veröffentlicht hat.
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Er ist Wortkünstler, ein Meister der Montage und Denkartist: Alexander Kluge. Als Filmemacher und Schriftsteller verarbeitet der 78jährige eine schwindelerregende Menge an Stoffen: sei es für sein Opus Magnum «Chronik der Gefühle» (gerade ausgezeichnet mit dem deutschen Hörbuchpreis), für «Das Labyrinth der zärtlichen Kraft» oder für sein neustes Projekt «Kunst und Krieg». Dabei bespielt er sämtliche «Gärten der Information», wie er sie nennt. Mit Hilfe von DVDs, Kurzfilmen oder in seinen leise geführten Interviews zu später Fernsehstunde. Im «Literaturclub» nimmt der Grimme-Preisträger 2010 nicht nur teil an der Literaturkritik, er gibt auch Einblick in sein aktuelles Schaffen.
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Der Schweizer Schauspieler und Theater-Autor Mike Müller: im «Literaturclub» erzählt er, was er gerade liest und warum.

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