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Michael Grätzel, Chemiker
Sonntag, 21. März, um 16.50 Uhr auf SF 1
Als Michael Grätzel seine Arbeiten im Wissenschaftsmagazin «Nature» im Jahr 1991 veröffentlichte, erregte er grosses Aufsehen. Die Medien verkündeten bereits eine neue Ära günstigerer und zuverlässigerer Sonnenenergie. Der aus Deutschland stammende Forscher hat nämlich der Solarzellenwelt, in der das Silizium dominierte und noch immer weitgehend dominiert, eine radikal andere Lösung vorgeschlagen. «Die Industrie war sehr schnell daran interessiert», sagt der an der ETH Lausanne tätige Professor für physikalische Chemie. «Aber diese Technologie musste erst noch ausreifen. Das brachte auch Enttäuschungen mit sich. Und dann hegten auch viele Forscher Zweifel an der Gültigkeit unserer Experimente.»
Wiederholungen:
Mittwoch, 24. März, um 11.35 Uhr auf SF 1
Freitag, 26. März, um 14.30 Uhr auf SF 1
Samstag, 27. März, um 16.50 Uhr auf SF 1
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«SCIENCEsuisse» führt in die faszinierende Welt der Wissenschaften und porträtiert 25 Forschende aus verschiedensten Disziplinen. Im Fokus steht dabei der Forschungsplatz Schweiz mit seiner internationalen Ausstrahlung. «SCIENCEsuisse» ist eine Initiative der SRG SSR idée suisse, in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds. Schweizer Filmschaffende haben die 25-teilige Kurzfilmreihe realisiert. Eine reich illustrierte, viersprachige Publikation mit allen Kurzfilmen auf DVD erscheint zum Sendestart im Verlag Lars Müller.

Ein Panoptikum über alle wissenschaftlichen Gebiete hinweg will «SCIENCEsuisse» sein – mit dem Ziel, dem Publikum einen Einblick zu vermitteln, womit sich Topforschung heute befasst, worüber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Beginn des 21. Jahrhunderts nachdenken. Die Auswahl will nicht repräsentativ sein; vielmehr stellt sie Forschende vor, die sich mit ihrer Arbeit auch über die Landesgrenzen hinweg einen Namen gemacht haben. Wie die Vorgängerreihen «PHOTOsuisse», «DESIGNsuisse» und «ArchitecTour de Suisse» besinnt sich auch die neue Fernsehreihe der SRG SSR idée suisse auf ausgeprägte Stärken der Schweiz.
«SCIENCEsuisse» legt Wert auf eine attraktive filmische Gestaltung und eine verständliche Vermittlung komplexer, zum Teil sogar sperriger Inhalte, was für Filmschaffende und Forschende gleichermassen eine Herausforderung bedeutete – verständlich und doch präzis zu sein. In den Kurzfilmen kommen die Forschenden ausführlich zu Wort, was eine persönliche Begegnung mit ihnen und ihrem Forschungsgebiet erlaubt. Die Texte im Buch, verfasst von spezialisierten Wissenschaftsjournalisten, sind als Aussensicht konzipiert. Andri Pol, bekannt für seinen überraschenden Blick auf die Welt, prägt die Publikation «SCIENCEsuisse» visuell.
Der Schweizerische Nationalfonds hat das ganze Projekt fachlich begleitet, das Staatssekretariat für Bildung und Forschung besorgt die internationale Verbreitung von «SCIENCEsuisse», swissinfo.ch ermöglichte die englische Fassung der Kurzfilme. Zum Sendestart fand am 23. Oktober 2008 in Bern eine nationale Premiere und Buchvernissage statt.
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