In der Permanence wird die Nachfolge des verstorbenen Leiters Walter Sternheim bestimmt. Alle erwarten, dass Marco Aebi zum Nachfolger erkoren wird. Seine Frau Yvonne bereitet sogar schon einen entsprechenden Apèro vor. Doch Walter hat Meret testamentarisch zu seiner Nachfolgerin bestimmt. Und nach einigem Zögern nimmt Meret die Herausforderung an, inspiriert durch das Schicksal ihrer Patientin.
Das heftig streitende Paar Doris und Heiri Bodenmann stellt die Permanence auf den Kopf. Heiri hat eine tiefe Schnittwunde, angeblich ein Ausrutscher. Der Streit eskaliert so sehr, dass Heiri Doris sogar ein Messer an die Kehle hält. Psychiater André erfährt die Geschichte dahinter: Die Ehe des Paares ist aber nicht etwa zerrüttet. Ganz im Gegenteil. Doris und Heiri regen mit ihren ausufernden Streitigkeiten ihr nach der langjährigen Ehe etwas eingeschlafenes Sexualleben an.
Meret behandelt Frau von Elten, die geschwollene Lymphdrüsen hat. Frau von Elten redet sich ein entweder HIV positiv zu sein oder Krebs zu haben. Beides stellt sich als Irrtum heraus. In Wirklichkeit sind die Drüsen wegen der Katzenkratzkrankheit geschwollen.
Frau von Eltens vielschichtiges Problem liegt aber tiefer: Ihr Mann ist ein promiskuitiver Alkoholiker und ihre Kinder sorgen ebenfalls für Probleme. Mit ihren eingebildeten Krankheiten kann sich Frau von Elten auch einmal ins Zentrum stellen. Aber dann gibt es in ihr auch so etwas wie eine Todessehnsucht, dann müsste sie sich um nichts mehr kümmern. Meret redet ihrer Patientin zu, mehr auf deren Bedürfnisse zu achten und Verantwortung auch für das eigene Leben zu übernehmen.