Die Serie

Episode 5 - "Mann aus dem Busch"

Die Ärztin Meret ist fasziniert von ihrem Patienten

Grosse Anziehungskraft

Meret ist frustriert: Die Prostituierte Jana will nicht ins Frauenhaus. Am liebsten würde Meret alles hinschmeissen und zum IKRK gehen. Vreni kriegt mit, wie sie Gertrud ihr Herz ausschüttet und erzählt Marco brühwarm von Merets Fluchtgedanken. Der hat seinerseits einen Oberarztjob ausgeschlagen: Mit seinem potenziellen neuen Vorgesetzten hat er sich vor Jahren verkracht. Marco ist genervt von Merets Unentschlossenheit. Sie hat sich immer noch nicht definitiv entschieden, ob sie Chefin werden will oder nicht.

Meret behandelt den Malaria-Patienten Bruce Polson. Dieses Bild von einem Mann verkörpert Merets Sehnsüchte, lebt und arbeitet er doch in Afrika. Zwischen den beiden knistert es schnell und beim ersten Tete-a-Tete küssen sich die beiden.

Felix steht vor seiner schwersten Stunde als Arzt: Er muss dem Patienten Lässer, einem starken Raucher mitteilen, dass er an Krebs sterben wird. Es braucht die Eigeninitiative des Patienten, damit Felix ihm die schreckliche Wahrheit sagen kann.

Gertrud hat einen schwierigen Fall: die depressive Doris Dill lässt ihr Kind Aline in der Permanence zurück und geht. Es muss das Schlimmste vermutet werden. Marco will sofort die Polizei einschalten, Gertrud weigert sich. Sie glaubt, dass Doris Dill zurückkommen wird. Aline erlebt einen schönen Tag in der Permanence: Sie malt und spielt mit Horst und Herr Meier.

Als die von Meret eingeschaltete Vormundschaftsbehörde in der Permanence steht, taucht Doris Dill wieder auf. Gertrud möchte sich um sie kümmern. Doch als Doris die Behördenvertreterin sieht, ergreift sie mit Aline die Flucht.

Am Abend hört die Permanence Radio. In einer Kindershow erzählt Aline von ihrem Tag, verkündet, dass jetzt alles besser wird, weil sich ihre Mutter behandeln lassen wird. Gertrud kriegt von Connie Doris Dills Telefonnummer zugesteckt.