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Qual der Wahl
Was will ich werden? Jedes Jahr müssen sich Tausende von Jugendlichen entscheiden. Die Berufswahl ist schwierig geworden: einerseits durch das breite und vielseitige Angebot an Berufen, andererseits durch die strengen und gnadenlosen Selektionsverfahren. In einigen Branchen ist es sogar ausserordentlich schwierig, eine Stelle zu finden.
Schlechte Noten erschweren Einstieg
Besonders steinig ist der Eintritt ins Berufsleben für SchulabgängerInnen mit schlechten Noten. Mit Attest-Lehren für eher praktisch begabte Jugendliche wollen Wirtschaft und Politik deshalb mehr Ausbildungsplätze schaffen.
Weiterbildungsdruck steigt
Die Zeiten, in denen Mann oder Frau mit 16 Jahren den Beruf fürs Leben wählte, sind endgültig vorbei. Mehrmalige Wechsel im Berufsleben sind keine Seltenheit mehr. Der berufliche Alltag verlangt heute ständig neue Fähigkeiten von den Arbeitnehmern. Bezahlt macht sich deshalb nebst einer möglichst breiten Grundausbildung eine umfassende Weiterbildung. Wer nicht bereit ist, sich rasch und flexibel neue Qualifikationen anzueignen, findet sich plötzlich auf dem Abstellgleis wieder.
In der Schweiz sind nur halb so viele Jugendliche arbeitslos wie vor zwei Jahren, aber die Fachleute befürchten, dass die Rezession die Situation wieder verschlechtert. An der Zürcher Berufsmesse können sich Jugendliche, Eltern und Lehrer einen Überblick verschaffen, welche Berufsmöglichkeiten es gibt.
Ist der Beruf des Investmentbankers auch in der schwierigen Zeit der globalen Finanzkrise noch attraktiv? Studenten der Universität St. Gallen nehmen zur Zeit an den Investmentbanker Days teil.
Das vor einem Jahr eingeführte, anonyme Bewerbungsverfahren ergibt erste Resultate. Das Projekt fördert tatsächlich die Chancengleichheit für Jugendliche mit ausländisch klingenden Nachnamen.
Viele Jugendliche sind mit der Berufswahl überfordert und können die entsprechenden Leistungen nicht bringen. Im Kanton Bern zeigt eine aktuelle Studie: Jeder fünfte Lehrvertrag wird vorzeitig aufgelöst.
Tausende von Lehrtöchtern und Lehrlingen beginnen in der Schweiz in diesen Tagen eine Ausbildung. Doch gewisse Branchen haben Mühe, geeignete Jugendliche zu finden. In der Metallbaubranche zum Beispiel blieben dieses Jahr schätzungsweise 50 Lehrstellen unbesetzt. Rapper Bligg wirbt nun mit seinem Song «Fürs Läbe» für diese Berufe.
Vor einem Jahr war es für Lehrstellensuchende schwierig, eine Stelle zu finden. Nun hat sich die Lage stabilisiert, noch sind in allen Berufen Lehrstellen offen. Die Wirtschaft befürchtet nun, dass es bereits zuviele Lehrstellen gibt.
Obwohl sich die Lehrstellen-Situation in der Schweiz gebessert hat, fanden auch in diesem Jahr mehrere Tausend Schulabgänger keine Lehrstelle. Die Arbeitslosenkassen der Kantone schicken die Zurückgebliebenen in Motivationslager, in denen harte Arbeit an der Tagesordnung steht.
Die Frage, wer am besten kochen, pflegen oder schweissen kann, stellt sich alle zwei Jahre an der Berufsweltmeisterschaft. Auch diesmal ist die Schweiz vorn dabei. Das Fundament solcher Erfolge sind unter anderem gute Lehrstellen.
Nach über vier Monaten Dreharbeit ziehen wir Bilanz: Wie viele der 48 Abschlussklässler haben bereits eine Lehrstelle? Wie geht es für Naim, der Fussballprofi werden möchte, nach seinem Ausraster im Dietikon-Spiel weiter? Und was macht Mäx nach der Absage vom Sportartikelgeschäft Beach Mountain? - Dani Fohrler meldet sich live aus Affoltern am Albis/ZH, wo die Abschlussklässler und ihre Eltern die fünfte und letzte Folge der ersten Staffel verfolgen.
Mäx hat sich bei einem Sportartikelgeschäft um eine Lehrstelle beworben. Die ganze Familie wurde eingespannt, um seine Bewerbungsunterlagen auf Vordermann zu bringen - nun entscheidet sich, ob er die heiss begehrte Stelle erhält.
Eigentlich wollte Naim am Sporttag seiner Klasse beweisen, was er als Fussballer drauf hat - doch der Tag endet in einem riesen Frust.
Frust für Sara. Sie erhält für die Schnupperlehre in der Kinderkrippe beste Beurteilungen - aber kriegt die Lehrstelle doch nicht. Meinungswandel bei Mäx: Gibt er seinen Traum von der Informatikerlehre auf? Die Beziehung von Nathalie und Lucas wird auf den Prüfstand gestellt: Warum dürfen sie sich nicht mehr küssen?
Heute ist der internationale Tag der Hauswirtschaft. Seit 25 Jahren wird mit diesem Aktionstag auf die Bedeutung der Hauswirtschaft aufmerksam gemacht. Der 16-jährige Yannic Matter ist der einzige, der die dreijährige Lehre zum "Fachmann Hauswirtschaft" macht.
Die Helden der US-amerikanischen CSI-Krimiserien ermitteln nicht mehr mit der Waffe in der Hand: Sie besiegen das Böse mit Skalpell und Mikroskop. Hollywood hat die Faszination der Rechtsmedizin entdeckt. Auch in der Schweiz interessieren sich immer mehr Menschen für die Arbeit als Gerichtsmediziner.
Laut der heute veröffentlichten Schülerstatistik sinkt die Zahl der PrimarschülerInnen, während die Zahl der SekundarschülerInnen zunimmt. An den Schweizer Universitäten sind bereits knapp die Hälfte aller Studierenden Frauen. Am beliebtesten ist bei den Studentinnen das Fach Psychologie.
10'000 Schulabgänger haben diesen Sommer keine Lehrstelle gefunden. Morgen geben Wirtschaftsvertreter bekannt, wie sie mit sogenannten Attest-Lehren mehr Ausbildungsplätze schaffen wollen. Ein Besuch bei zwei Attest-Lehrlingen.
Computerspiele sind im Trend. Alleine in der Schweiz beläuft sich das Geschäft auf nahezu 300 Millionen Franken. Je mehr Computerspiele verkauft werden, desto mehr Computerspiel-Entwickler braucht es. In der Schweiz gibt es eine kleine, aber verschworene Gruppe von Game-Designern.
Für Schulabgänger mit schlechten Noten ist es schwierig, eine Lehrstelle zu finden. Damit auch sie den Weg in die Arbeitswelt finden, reist Unternehmer Otto Ineichen quer durch die Schweiz. Er wirbt für die sogenannte Attestlehre.
Die kaufmännische Ausbildung ist die beliebteste Berufsbildung der Schweiz. Die KV-Reform vor drei Jahren hatte jedoch Kinderkrankheiten. Sie wurde erneut reformiert: Eine Task Force präsentierte die Neuerungen.
Wer an der Uni oder an der ETH studiert, bekommt seine Ausbildung praktisch zum Nulltarif. Abgesehen vom Semestergeld übernimmt der Staat die Kosten. Will sich aber ein Bauführer zum Baumeister weiterbilden, muss er tief in die eigene Tasche greifen. Das sei nicht fair, befand heute der Nationalrat und beschloss, die finanzielle Unterstützung der beruflichen Ausbildung jener der akademischen gleichzusetzen.
7 von 10 Jugendlichen in der Schweiz wollen eine Lehre machen. Nicht alle finden eine Stelle. Vor allem Grossbetriebe verlassen sich nicht auf Abschlusszeugnisse und testen die Jugendlichen mit eigenen Kriterien. Nach Lösungen aus der Lehrstellenmisere suchten heute die Bundesratsparteien.
Trotz Lehrstellenmangel brechen immer mehr Jugendliche ihre Lehre ab. Je nach Branche und Kanton sind es bis zu 35 Prozent. Die Rundschau geht dem überraschenden Phänomen nach.
Für 10'000 Lehrlinge und ihre Betreuer ändert sich für den Lehrbeginn im Sommer einiges: Die beliebteste Lehre der Schweiz wird neu strukturiert. Die Anforderungen an die Lehrlinge steigen, die Kaufmännische Lehre soll aufgewertet werden. Grundlage für die neue KV-Lehre war ein Pilotprojekt mit 2'500 Lehrlingen.
500 Grundberufe stehen den Jugendlichen offen. Doch die Jugendlichen wissen oft nicht genau, was sie arbeiten wollen. Die Bedeutung der kantonalen Berufsberatung nimmt deshalb zu. Antenne stellt die Arbeit der kantonalen Berufsberatung vor.



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